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Die Entstehung von Zeichen, Schriften und der Mathematik
Die ersten Rechenhilfen
Die ersten mechanischen Rechenmaschinen
Der Weg zu automatischen Rechenmaschinen
Die ersten Computer
Meilensteine der IBM-Geschichte
1970-1974: Erste Mikrocomputer
1975-1979 Mikrocomputer werden populär
1980-1984 IBM definiert den "PC"
1985-1990 Leistungsfähige Homecomputer
Details:
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85 86 87 88 89
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Die ersten mechanischen Rechenmaschinen
Rechenschieber und Zahlentafeln
reichten lange Zeit für die alltägliche Rechenarbeit vollkommen aus, und verhinderten
auf diese Weise den Erfolg und die Weiterentwicklung von mechanischen Rechenmaschinen. Es
gab eben keine Notwendigkeit für solche Maschinen, die zudem auch meist anfällig und
umständlich zu bedienen waren. Deshalb vergehen etwa 200 Jahre, in denen nur wenige
Maschinen als Einzelstücke entwickelt wurden. Erst gegen Ende des neunzehnten
Jahrhunderts wurden Rechenmaschinen in großer Stückzahl gefertigt und eingesetzt.
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| 1623 |
Wilhelm Schickard, Professor an der
Universität Tübingen, konstruiert und baut die erste mechanische Rechenmaschine. Das
Original ist nicht mehr erhalten, es gibt nur schriftliche Berichte. Anhand dieser
Aufzeichnungen wurde Ende der 50-er Jahre dieses Jahrhunderts die Rechenmaschine
rekonstruiert. 
Die Maschine wurde vor allem für die Multiplikation entwickelt und
wendete hierfür das von Neper entwickelte Prinzip der Rechenstäbe an. Es
wird erstmals ein dekadische Zählrad für die Addition und Subtraktion
benutzt. Es hat 10 Zähne, und nach einer ganzen Umdrehung schaltet ein
weiterer Zahn das Zählrad der höherwertigen Stelle weiter.
Die Maschine rechnet mit der verkürzten Multiplikation von links nach rechts.
Bild: Rekonstruktion von Bruno von
Freytag Löringhoff, im Deutschen Museum, München. Foto: Clemens Weller |
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| 1642 |
 Der
Wissenschaftler Blaise Pascal zeigt in Paris einer Additionsmaschine. Der Mechanismus der
Zehnerübertragung funktionierte allerdings nicht exakt. |
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| 1666 |
Einfache Rechengeräte von Sir Samuel Morland
in Form von kleinen Taschengeräten: Eines für die Addition, eines für die
Multiplikation. Beide ohne Zehnerübertrag. |
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| 1673 |
 Leibniz
stellt in London seine erste Rechenmaschine für alle vier Rechenarten vor. Ihm gelang
erstmals die durchgehende vollständige Zehnerübertragung über 15 Stellen. Außerdem
erfand er die Staffelwalze für die Addition. Die feinmechanische Herausforderung konnte
damals nur von Uhrmachern bewältigt werden.
Bild: Ausstellungsstück im Deutschen
Museum München. Foto: Clemens Weller |
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| ca. 1700 |
Leibniz erschafft das Duale Zahlensystem und
entwickelt die Gesetze der binären Arithmetik. Das duale Zahlensystem wurde erstmals von
Zuse in der Z1 angewendet und bildet heute die Grundlage der elektronischen
Datenverarbeitung. |
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| ca. 1770+ |
Philip Matthäus Hahn entwickelte eine
Rechenmaschine mit dem Staffelwalzenprinzip. Deren besonderes Konstruktionsmerkmal
war die Wartungfreundlichkeit: die Maschine konnte von jedem guten Uhrmacher repariert
werden. 
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| 1820+ |
Charles Xavier Thomas begann als erster mit der
werkstattmäßigen Herstellung von mechanischen Rechenmaschinen. Von seinem
"Arithmometre" wurden in rund 60 Jahren etwa 1.500 Exemplare hergestellt.
Käufer waren vor allem Versicherungsgesellschaften. |
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| 1822 |
 Charles Babbage, englischer Mathematiker,
stellt nach langwieriger Entwicklung das Modell einer druckenden Differenzenrechenmaschine
vor. Mit ihr sollten automatisch Tabellenberechnungen und -drucke angestellt werden, da
die verbreiteten Zahlentafeln oft fehlerhaft waren.
Babbage entwickelte auch das Konzept einer automatisch arbeitenden Rechenmaschine, der
"Analytical Engine". |
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| 1870 |
In Deutschland und in den USA beginnt die
industrielle Produktion von Rechenmaschinen. |
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